24. November 2014

Sponsored Post: Frau Hahaell hängt lässig an der Nadel und ihr könnt was gewinnen!

Geneigte Leser wissen: im Herbst – wenn es draußen kalt und ungemütlich wird – packt mich das Strickfieber. Dann bestricke ich alles, was mir so unter die Nadeln kommt. Bislang waren das aber immer eher kleine Projekte. Schals, Socken, auch mal einen Pulli – aber maximal für einen Kaffeebecher!

Aber dann bekam ich neulich ein E-Mail aus Spanien. Da wo es bestimmt auch jetzt noch angenehm warm ist und man sich gar nicht so recht vorstellen kann, wie sich der November bei lauschigen 4 Grad und Nieselpiesel so anfühlt. Da fragten mich also neulich die netten Menschen aus Spanien von we are knitters, ob ich nicht Lust hätte, mir eins ihrer Stricksets auszusuchen und zu verstricken. Natürlich war ich gleich Feuer und Flamme (bis auf eine Sekunde später, als ich mich fragte, wann ich das denn auch noch schaffen möchte, aber das ist eine andere Geschichte).  Und ehe ich mich versah, war ich in einen Cardigan verstrickt.

Also ich meine so eine ganze Jacke! Für mich! Mit großen Teile und viel Wolle! Zu Hülf! Das hab ich das letzte Mal gemacht, als ich noch mit meiner Mum und meiner Schwester zusammen auf dem Sofa saß und wir gemeinsam Hans Rosenthal zuguckten, wie er in die Luft sprang und dort hängen blieb. Kann ich das überhaupt noch?

Stricken anno 1986, natürlich im selbstgestricken Pulli.

Ich sagte also zu und wenig später bekam ich Post. Hübsche Post! Die Stricksets von we are knitters kommen tutto kompletto: eine große stabile Papiertüte, die man während der ganzen Zeit als „Strickkorb“ benutzen kann, ausreichend Wolle, Nadeln in der passenden Größe und eine Anleitung. Sogar an eine Sticknadel zum Vernähen der Fäden und an ein kleines Label, das man an sein vollendetes Werk nähen kann, ist dabei.


Vor der Anleitung hatte ich am meisten Bammel. Ich bin nämlich ein bekennender Anleitungshonk. Ich lese weder Gebrauchsanweisungen zu technischen Geräten noch Nähanleitungen in eBooks. Verstehe ich einfach nicht. Häkelanleitungen mit kryptischen Zeichen und kisuahelischen Abkürzungen sind für mich böhmische Dörfer. Das hat leider zur Folge, dass Auftrennen beim Nähen, Stricken und Häkeln zum daily business gehört.



Ich gestehe, ich hab erst eine Weile gebraucht, bis ich wieder im Flow war. Da waren jede Menge Fingerlockerungsübungen und Ribbeln nötig, bis es wieder fast von selbst ging. Mit dem Stricken ist es ja wie mit dem Schwimmen und dem Fahrradfahren – einmal gelernt verlernt man das nie wieder.

Und die zwei Fäden, aus der mein Napa Cardigan besteht (übrigens aus funky Orangerot und Lachs gestrickt), verzeihen so manche Ungleichmäßigkeit. Als ich endlich meine Maschenprobe richtig umgerechnet und die richtige Anzahl an Maschen auf der Nadel hatte, habe ich es wieder gespürt. Dieses Gefühl, wie wenn man ein spannendes Buch liest. Man will unbedingt weitermachen. Man will doch wissen, wie es ausgeht! Die Stricker unter euch wissen bestimmt, was ich meine! Also ist auch mein Strickzeug mit in die Tasche gewandert und hat mich in der U-Bahn, im Café und im Wartezimmer begleitet. So wie früher: heimlich Stricken im Unterricht unter der Bank. Wird der Lehrer es merken? Wieviele Reihen werde ich schaffen?

we are knitters ist noch ein sehr junges Unternehmen. Vor gerade mal 3 Jahren haben María José Marín und Alberto Bravo bei einem Besuch in New York die Idee geboren, einer alten und reichlich angestaubten Handarbeitstradition ein cooles, modernes und trendiges Image zu verpassen. Innerhalb von nur 3 Jahren haben sie daraus ein weltweit agierendes DIY-Label geschaffen, das handarbeitsbegeisterte Menschen wieder an die Stricknadeln lockt. Ihre Stricksets haben nichts zu tun mit den selbstgestrickten Socken von Oma und den Halswärmern von Tante Erna. Sie sind durchaus laufstegtauglich.

Foto: Alberto Bravo und María José Marín; © weareknitters.de

Fotos: © weareknitters.de

Als ich so mitten im Stricken war, dachte ich über dieses „Cool sein“ nach und darüber, wie sich das Bild der handarbeitenden Frau (und siehe Alberto auch das Bild des handarbeitenden Mannes) verändert hat. Wie salonfähig es auf einmal geworden ist, Dinge mit seinen Händen zu machen und nicht nur stumpf Massenware zu konsumieren. Was für ein befriedigendes Gefühl es ist, etwas mit seinen eigenen Händen zu erschaffen – egal, ob gestrickt, gehäkelt, genäht, gefilzt, was auch immer. Das gefällt mir! Und dieses Image möchte ich auch gern mitpflegen!

Und so fragte ich Nina von Hedi näht, ob sie nicht ein paar coole Fotos von mir machen könnte. So mit Strickzeug und so. Das Ergebnis sieht doch ziemlich lässig aus, oder? Stellt euch einfach vor, ich stehe an der Bushaltestelle und warte auf den Bus, der mich ins Büro bringt.Und neben mir steht einer, der Witze über Handarbeitsmuttis reißt lach.


Stricken anno 2014 – Frau Hahaell macht auf extra cool.


Und was habt ihr jetzt davon, dass Frau Hahaell vor einer Graffiti-Wand steht und mit einem Strickzeug posed? Genau: Ihr könnt auch eins gewinnen!

Gewinnen könnt ihr ein Strickset für diesen hübschen Loop-Schal Downtown Snood.



Das Gewinnspiel findet ihr unter DIESEM LINK! Bitte lest euch die Teilnahmebedingungen gut durch! Teilnehmen könnt ihr ab sofort bis einschließlich 28. November 2014, 24 Uhr. Das Gewinnspiel wird von we are knitters veranstaltet, ich stelle nur den Link zur Verfügung.

Wer lieber sofort losnadeln will – vielleicht ja auch einen Napa Cardigan – sollte mal zu WAK in den Shop hüpfen. Ich stricke solange noch an meinem letzten Ärmel und hoffe, dass ich euch mein fertiges Stück bald vorführen kann.

Und jetzt: hang loose, be cool and DIY!

Ein dickes Danke geht an we are knitters, dass ihr Stricken so viel cooler macht und ich euer Strickpaket probestricken durfte!

19. November 2014

Yippie, sie sind da!

Heute hat das Warten endlich ein Ende – Lenis Dream und die Go lucky Nickis werden ab heute ausgeliefert! Und ich kann euch gar nicht sagen, wie erleichtert ich bin, dass ich euch auch mal eine „Jetzt! Sofort verfügbar!“ Meldung hinterlassen kann! Zwischen all dem „Kommt in 3 bis 5 Monaten!“ ist mir das ein echtes Bedürfnis.

Hier läuft ja so einiges antizyklisch: im Frühjahr bearbeite ich Herbst- und Wintermotive, im Hochsommer zeige ich euch kuschlige Nickis und im tiefsten Novembergrau versetze ich euch mit sommerlichen Barfußbildern in Spätsommerstimmung. Ihr habt es nicht leicht mit mir!

5. November 2014

Tutorial Tuesday: heute mal am Mittwoch... Papierwürfel falten und das Novembergrau vertreiben


So ein Tutorial Tuesday kann einem ja schon mal den letzten Nerv rauben. Könnt ihr euch vorstellen, wie lange manchmal so eine klitzekleine Anleitung dauert? Nicht? Ich erzähl's euch heute mal. Aber Achtung, es dauert – holt euch lieber noch einen Kaffee.

Im Moment fehlt es mir an Zeit an allen Ecken und Enden. Aber weil ich meinen Blog mag (und meine treuen Leser sowieso), dachte ich mir gestern... die diversen WIPs, die hier so in der Pipeline hängen, dauern alle noch so lange, machste mal was schnelles am TT. Tja, Pustekuchen!

Mein kleines Fräulein brachte neulich aus der Schule einen dieser hübschen bunten Würfel mit. Schau mal Mama, meinte sie. Den haben wir heute in der „Körper- und Flächenwerkstatt“ in Mathe gefaltet. Ich bin begeistert! So kann Mathe ja richtig Spaß machen! Du musst mir unbedingt zeigen wie das geht, sage ich. Und sie setzt sich derweil hin und faltet und faltet und ein Würfel nach dem anderen entsteht. Zum Zeigen kam es dann irgendwie nicht, denn es fehlte uns Zeit. Entweder sie war unterwegs oder mit was anderem beschäftigt oder ich. Also schnappte ich mir eines abends einen ihrer Würfel, habe ihn vorsichtig auseinandergezogen und ein paar Mal auf- und wieder zugefaltet. Bis ich meinte, das Prinzip verstanden zu haben.

Und die kuschelweichen Glücksstoffe gehen an...

1.588 Kommentare, das ist der blanke Wahnsinn! Schade, dass ich nur 4 Meter Stoff habe, ich würde gern viel mehr Glück an euch verschenken! Aber der November ist ja der Glücksmonat und ich hoffe, ich kann in den kommenden 3 Wochen noch ganz viele glücklich machen. Stay tuned!

So, aber nun zu den vier Glücklichen!

3. November 2014

Ganz unendlich große Herbstliebe (mit viel Bild)

Ich bin total verliebt in den Herbst. Sag ich jetzt mal so. So richtg mit Herzklopfen, wenn morgens den Nebel zwischen den Bäumen hängt oder wenn man bei tiefstehender Sonne durch goldenes Buchenlaub watet. So richtig mit „Liebe geht durch den Magen“, Kürbis satt und Kochen und Backen bis der Arzt kommt. Oder der Bauchspeck – je nach dem. Und so richtig mit Herzschmerz, wenn ich weiß, dass irgendwann das letzte bunte Blatt von den Bäumen gesegelt ist und sich die satten, warmen Farben in ein Potpourri aus Matsch- und Bähfarben verwandeln.

Natürlich habe auch ich mit der frühen Dunkelheit zu kämpfen. In Nord-Finnland oder Alaska könnte ich schonmal nicht leben, soviel steht fest. Aber die frühe Dunkelheit hat auch ihr gutes. In den letzten Wochen haben wir unglaublich viele Hörbücher gehört. Wir haben wieder Spiele zusammen gespielt, die Kids haben neue Bastelsachen ausprobiert und ich bin wieder dem Stricken und Häkeln verfallen. Wir haben zuhause auf dem Sofa gesessen, den Regen Regen sein lassen und uns gegenseitig vorgelesen.

Die leichte Sommerküche ist schon längst passé, ständig gibt es Kürbis, Kohl, Suppe, Eintopf. Für mein Kleinvolk mit der ausgeprägten Gemüseallergie eine harte Zeit.

In den letzten Wochen habe ich meine Herbstlieblinge auf Instagram gepostet. Das ist für mich wie ein Tagebuch, mein Herbsttagebuch. So kann ich mir den Herbst noch ein bisschen länger erhalten. Ich habe auf meinen Spaziergängen mit den Fellnasen Schätze gesammelt und zuhause auf eine alte Schranktür gelgt. Die „Collagen-Reste“ sind auf einen Teller mit einem Schluck Wasser gewandert.


30. Oktober 2014

Ein Stück vom Glück: Das Go-lucky!-November-Gewinnspiel

Draußen ist es mittlerweile usselig kalt, der Nebel hängt morgens dicht in den Bäumen und um 17 Uhr wird draußen das Licht ausgeknipst. Heute morgen lag sogar Rauhreif auf den Grashalmen, als ich mit der großen Fellnase Pipapolly zum Dummy-Training auf's platte Land gefahren bin brrr.

Zeit für kuschelige, wärmende Kleidung würde ich sagen – findet ihr nicht auch? Die Go lucky! Nickis hatte ich euch ja schon vor einer ganzen Weile gezeigt. Als wir noch in Gedanken dem schönen Sommer hinterher hingen. Aber jetzt ist die Zeit gekommen und in ca. 2 Wochen werden die Nickis ausgeliefert und ihr könnt loslegen mit den chilligen Sofalümmelhosen, den warmen Mützchen und den mummeligen Kapuzenpullis.

Weil es bis dahin noch ein paar Tage dauert und ich in meinem Go lucky! Posting von damals schon den November zum Glücksmonat erklärt habe, möchte ich euch schon mal ein bisschen Glück voraus schicken.

Deshalb könnt ihr gewinnen. Nämlich...


23. Oktober 2014

Sommer. Nee, echt jetzt – Sommer! Mit Erdbeeren satt...

Haha, ich weiß gar nicht, wie ich's sagen soll... es ist gerade mildester Frühling bzw. lauschigster Frühsommer im Hause Hahaell angesagt. Ziemlich antizyklisch, wenn ich so aus dem Fenster sehe. Dabei scheint hier noch die Sonne durch das güldene Oktoberlaub, während der Süden der Republik in verfrühtem Novemberregen versinkt. Mein Beileid in den Süden – euch sei dieser Post gewidmet!

15. Oktober 2014

Mittwochslektüre: „Die sagenhafte Saubande – Kommando Känguru“ und „Hilfe! Ich will hier raus!“

Endlich gibt es mal wieder eine neue Folge Mittwochslektüre! Der Herbst fühlt sich im Norden schon so richtig heimisch und der November streckt seine kalten, feuchten Finger schonmal in den Oktober aus. Das ist eine wunderbare Zeit, die Nachmittage – wenn mal keine Termine anstehen – gemeinsam mit den Kindern abzuhängen. Wir lieben das! Hörbuch an, und jeder macht wozu er Lust hat. Mama schwingt die Stricknadeln, das kleine Fräulein malt und der große Glücksritter fröhnt immer noch den bunten Gummibändern. Hier sind gerade Herbstferien und da macht herbstliches Sofachillen am Nachmittag nochmal so viel Spaß!

Hier also schon mal die ersten zwei Tipps für einen schönen Hör-Herbst!