8. Mai 2015

Große Punkte und kleine Pferde – die „Happy Dots“ aus der „Life is a Pony Farm“ Serie

Damit, dass die Kombipunkte „Happy Dots“ aus der Pferde-Kollektion so großen Anklang bei meinen Probenäherinnen gefunden haben, damit habe ich gar nicht gerechnet. Man könnte sogar sagen, sie haben sich die Punkte selbst unter den Nagel gerissen lach!

Aber klaro, die sind auch absolut frauentauglich, denn sie machen einfach gute Laune. Erinnert mich immer ein bisschen an Schlumpfeis mit bunten Streuseln, wobei das ja wieder eher ein Kinderdings ist. Aber egal, jeder wie er mag. Schön und sommerlich sind sie allemal.

Händler, die die Stoffe auch gern mit in ihr Sortment aufnehmen wollen, können sie noch bis Montag bei Hiloc bestellen. Die Bestellfrist läuft am kommenden Montag aus, dann werden die Stoffe in Produktion gegeben, damit sie auch pünktlich Ende Juni im Regal liegen.

Hier also eine große Portion Eis mit Streuseln und zwischen drin tummeln sich noch ein paar glückliche Pferde...

Foto: Doris Wohofsky; Dowo-Design

Foto: Doris Wohofsky; Dowo-Design

Foto: Doris Wohofsky; Dowo-Design 

Foto: Nina Verhoeven, Hedi näht!

Foto: Nina Verhoeven, Hedi näht!

Foto: Julia Korff; Lillesol & Pelle

Foto: Julia Korff; Lillesol & Pelle

Foto: Sarah Falter-Jakobs; Mein Mädchenkram

Foto: Claudia Holtgrefe; Ki-ba-doo

Foto: Susanne Schiegl; Raxn

Foto: Susanne Schiegl; Raxn

Foto: Susanne Schiegl; Raxn

Foto: Claudia Holtgrefe; Ki-ba-doo

Weitere Verarbeitungsbeispiele aus den „Life is a Pony Farm“ Sroffen findet ihr hier! 

4. Mai 2015

Polly und Peppas ABCfee 2015: von A wie Alles meins bis Z wie Zunge raus!

Die Instagramer unter euch kennen es bestimmt: Fees legendäres ABCfee. Vor zwei Jahren habe ich an dieser Aktion schon einmal teilgenommen und es hat mir auch da schon so unglaublich viel Spaß gebracht, dass ich wirklich froh war, als mir die Aktion zufällig am A wie Anfang über den Weg gelaufen ist. Da ich es nicht immer schaffe, meinen kompletten Insta-Feed Tag für Tag durch zu sehen, war ich wirklich froh darüber.

Und nachdem mir Polly direkt vor den Füßen lag – wie eigentlich fast immer, wenn ich arbeite – und Peppa auch nicht weit weg davon lag, kam mir die Idee, dass das ein reines Fellnasen-ABC sein sollte. Das ist natürlich so eine Sache, den @hamburgerliebe Feed so mit Dog-Content zu überschwemmen und es hat mich sicherlich den einen oder anderen Leser gekostet, der enttäuscht war, dass es in dieser Zeit weniger Stoffe oder Genähtes zu sehen gab. Aber der Spaß war es wert!

Hier zeige ich für die Nicht-Instagramer (ich habe gehört, solche Menschen soll es auch geben *grins*) nochmal alle P+Ps auf einen Blick!


A wie "Alles meins!" oder "Alle Acht mit einem Haps!"

B wie best buddies forever

C wie chillen bis der Osterhase kommt

D wie Der Sonne entgegen


E wie Easter Bunny Edition (sleepy one)

F wie Frühweckdienst. Zuverlässiger als jeder Wecker. Im Doppelpack, direkt an der Bettkante. Optional mit Guten-Morgen-Kuss.

G wie Gartenparty. Im neuen Revier kann man auch ganz gepflegt abrocken und Löcher in den Rasen galoppieren. (Der Mann meint, sie würden nur die Wiese vertikutieren, aber ich hab da so meine Zweifel!)

H wie Hundeblick. Zum Dahinschmelzen, zum Steinerweichen, funktioniert (fast) immer.


I wie Inmitten von fröhlichen Springern. Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als meine Familie von meinen zwei freundlichen und sanften Fellnasen begleitet zu wissen. Die haben einfach einen ganz besonderen Familiensinn.(Hier mit Cousine Tilda, die uns besuchen kam)

J wie Jagdtrieb. Auch wenn es hier manchmal so aussieht - Springer sind keine Sesselpupser, sondern Jagdhunde. Wenn man dieser Veranlagung nicht ausreichend Ventil gibt, werden sie selbst kreativ und das findet der Mensch manchmal viel weniger toll, als der Hund. So wie bei allen Hunderassen, die ursprünglich zur Arbeit gezüchtet wurden, seien es Jagd-, Hüte- oder Wachhunde. Dessen muss man sich bewusst sein, bevor man sich einen solchen Hund anschafft. Das kostet mitunter viel Zeit und Geduld, aber macht auch unheimlich viel Spaß und mir persönlich gibt es sehr viel. Dass Springer leidenschaftliche Apportierer sind, hat sich leider noch nicht zu Peppa rumgesprochen. Aber Polly fröhnt ihrer Leidenschaft dafür umso ausgiebiger.

K wie Kamerad. Wer hätte jemals voraussagen können, dass die beiden mal so aneinander hängen würden? Big Love, doller geht's kaum. Obwohl ich mir mit zwei Hunden manchmal die Haare raufe ( z.B. aktuell mit der Ferienquartiersuche), war ein Kamerad für Polly die beste Entscheidung ever.

L wie Langohr. Weißte Bescheid, neech?


M wie Miniklex - so nennen wir Peppa noch heute. Den Namen hat sie schon von ihrer Züchterin bekommen. Zusätzlich zu ihrer wirklich ungewöhnlichen Gesichtszeichnung (Springer haben meistens eine mehr oder weniger breite und symetrische Blesse wie Polly) hat sie über ihren linken Auge einen kleinen weißen Fleck. Ihr Markenzeichen, unser Miniklex.

N wie nass. Lieblingsaggregatzustand des Springers. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass sich der Springer - könnte er wählen - auf jeden Fall ein Zuhause in der Nähe vom Meer aussuchen würde. Am besten direkt am Strand. Siehe auch J mit paniertem Näschen. So richtig abrocken am Strand ist eine echte Leidenschaft.

O wie Oben! Links an der Wand fehlt immer noch die Tapete und die Lichtschalterabdeckungen. Aber bald fällt uns das bestimmt nicht mehr auf.

P wie Photobombing mit Polly und Molly


Q wie Quereinsteiger

R wie "Rück endlich die Reste raus, Frauchen!"

S wie Sonntagsausflug in die Hafencity

T wie Tierarzt. Muss auch manchmal sein. Weil die zwei unzertrennlichen auch da auf Tuchfühlung gehen, ist aber alles halb so wild. Geteiltes Leid ist halbes Leid sozusagen. Aber leiden musste hier eh keiner, war nur pillepalle.


U wie unglaublich. Unzertrennlich. U wie unfassbar, dass diese beiden bei uns sind. Ich glaube, ich bin ihr größter Fan. Ich bin wirklich sehr dankbar, dass unsere Kinder mit Haustieren aufwachsen können, denn dass ist ja gar nicht selbstverständlich. Und nachdem damals unsere Emily so plötzlich und jäh aus unserer Mitte gerissen wurde, war ich mir gar nicht mehr sicher, ob ich überhaupt nochmal mein Herz an eine Fellnase verschenken wollte. Aber dann kamen Polly... und Peppa.

V wie verknallt. Von der ersten Sekunde an. V wie verrückt. So sind sie, die Springer, und dafür lieben wir sie. Der vermeintlich traurig-ernste Blick und die Hängeohren sind nur Tarnung. In Wirklichkeit sitzt ihnen der Schalk im Nacken. Mein all-time-favourite-Lieblingsbild übrigens von der kleinen Minipolly, bestimmt schon dreimal gepostet und immer wieder großes Hachz!

W wie Was wirklich zählt. Das Hier und Jetzt. Zeit verbringen mit denen, die wir lieben, die uns nahe stehen. Egal ob Mensch oder Hund, aber am Liebsten beide.

X wie x-mal den Ball werfen und sie werden niemals, niemals müde. Peppa hat erst ganz neu den Spaß am Apportieren entdeckt, Polly dagegen ist der absolute Apportierjunkie.


Wer braucht schon Y wie Yoga, wenn er zur Entspannung ein Springerle auf dem Schoß haben kann? Es gibt kaum was Entspannenderes.

Und zum Schluss: Z wie Zunge raus. Meistens am #tongueouttuesday, aber heute mal zum Z wie Zuende. Schön war's beim ABCfee 2015, danke liebe Fee für diese tolle Aktion! Wer noch andere ABC-Fees sehen mag, klickt sich am besten mal zu Fee auf den Blog, da gibt es eine Linksammlung und die Highlights zu bestaunen!

27. April 2015

Noch mehr für coole Jungs: Funky Panda, Cheeky Racoon und Cool Baboon

Ich muss euch unbedingt noch einige der sagenhaften Werke meiner Probenäherinnen zeigen! Ich freue mich wirklich riesig, dass euch die neuen Jungsstoffe so gut gefallen! Hier seht ihr die Designs und Grundqualitäten nochmal alle auf einen Blick.

In der Zwischenzeit konnte auch ich nicht aufhören, mit den neuen Stoffen zu nähen, obwohl der Newsletter schon raus und die Vororderphase in vollem Gange ist. Übrigens können Händler die neuen Jungsstoffe und auch die neuen Pferdestoffe nicht mehr lange bei Hilco vorbestellen, also hurtig hurtig!

Aber nun zu den coolen Jungs (und Mädchen), egal ob groß oder klein... sind sie nicht sagenhaft?

Foto: Katrin Kindler; FinnLeys

Foto: Katrin Kindler; FinnLeys

Foto: Katrin Kindler; FinnLeys

Foto: Katrin Kindler; FinnLeys

Foto: Katrin Kindler; FinnLeys

Foto: Susanne Schiegl; Raxn

Foto: Susanne Schiegl; Raxn

Foto: Susanne Schiegl; Raxn

Foto: Tonia Stottmeier; Kleine Rotznasen

Foto: Tonia Stottmeier; Kleine Rotznasen

Foto: Tonia Stottmeier; Kleine Rotznasen

Foto: Tonia Stottmeier; Kleine Rotznasen

Foto: Tonia Stottmeier; Kleine Rotznasen

Foto: Tonia Stottmeier; Kleine Rotznasen

Foto: Doris Wohofsky; Dowo Design
Foto: Doris Wohofsky; Dowo Design

Foto: Doris Wohofsky; Dowo Design

Das war natürlich noch nicht alles! Den Rest und auch noch mehr von den Pferden zeige ich euch die nächsten Tage! Bis dahin...

21. April 2015

Life is a Ponyfarm – neue Stoffe, die Mädchenträume wahr werden lassen und ein Tutorial für ein Sommerröckchen für groß und klein!


Jaaa, ihr habt es schon geahnt: bei dieser speziellen Sonderwunsch-Kollektion für mein kleines Fräulein handelt es sich natürlich um nichts anderes als um Ponys und Pferde. Im Moment ist hier nämlich alles Pony oder Pferd. In echt so richtig mit Reitunterricht, auf der Koppel und im Stall abhängen, im Heu wühlen oder Ponys die weiche Mähne kraulen. Im Spiel als Schleich, Barbie oder Playmo, auf der Klamotte, als Bettwäsche – name it, she loves it!

Und dabei ist sie ja keine Ausnahme, denn Ponys – das ist so ein Mädchending. Und vielleicht ist es bei ihr auch genetisch bedingt, denn auch ich kann mich noch an die Pferdebilder erinnern, die meine Schulhefte, meine Wand über meinem Bett und meine Utensilien zierten. Die Ferienvormittage im Stall, an denen wir schon morgens um 6 Uhr aufgestanden sind, um ein paar Kilometer mit dem Fahrrad zu fahren, nur um beim Stallausmisten helfen zu dürfen. Pferdeäppel, unser Parfum.


Top und Shirt Lotty von Ki-ba-doo; Top aus Lucky Horses dunkelrot

Und so ist es auch bei meinem kleinen Fräulein: sie liebt es schlichtweg. Und wenn sie – wie in der letzten Reitstunde geschehen – im zackigen Galopp das Gleichgewicht verliert, noch eine halbe Bahn am Hals ihres Ponys hängt, um dem dann direkt vor dessen Hufe zu fallen (dass ich fast einen Herzinfarkt bekommen habe, muss ich wohl nicht extra erwähnen?), steigt sie einfach wieder auf und probiert es nochmal.

„Das Leben ist kein Ponyhof“ heißt der schlaue Spruch, der nichts anderes bedeutet, als dass nicht immer alles im Leben aus friedlich grasenden Ponys auf sonnengefluteten Weiden, glücklichen Kindern am Lagerfeuer und dem Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde besteht. Für Kinder tut es das aber doch und das ist auch gut so. Genauso verträumt und unbeschwert, mit einer Extraportion Glück(sklee), sind die Ponys auf den neuen Stoffen: Life is a Pony Farm (eben doch!) und Lucky Horses. Und dazu gibt es noch fröhlich große Punkte: Happy Dots!

Wie die Stoffe für die Jungs werden auch die Ponys digital auf eine tolle Stretch-Jersey-Qualität digital mit Reaktivfarben gedruckt. Das verspricht nicht nur ein sagenhaft scharfes und detailgetreues Druckbild sondern auch gute Waschergebnisse.




Shirt Lina von Ki-ba-doo aus Happy Dots rosa und Kinderleggings Lilly von Pattydoo aus Life is a Ponyfarm blau


Alle Stoffe können ab sofort bei Hilco vorbestellt werden! Die Auslieferung erfolgt dann zusammen mit den Jungsstoffen Ende Juni.

Für alle, die am liebsten gleich loslegen würden, habe ich noch was ganz besonderes am Tutorial Tuesday: einen Rock mit Bund und Paspel vorne, Gummizug hinten und Taschen. Das Tolle daran: heute dürfen sich die Mutigen unter euch mal trauen, ohne Schnittmuster zu nähen! Quasi freestyle pattern cutting! Ich gebe euch ungefähre Angaben und ihr müsst nur ein bisschen messen. Und einfach zuschneiden!


Diesen Rock könnt ihr für alle Größen nähen, von Kleinkind bis Damengröße. Mit der Stofflänge und -weite müsst ihr bei den ganz kleinen und ganz großen Größen notfalls ein bisschen improvisieren.

Mein Beispielrock ist ca. Größe 128 bis 134. Für diese Länge (Seitenaht ca. 40 cm) benötigt ihr ca. 60 cm Stoff. Genäht habe ich den Rock aus Stretch-Jersey. Ihr könnt ihn aber auch aus Webware nähen.

Und das geht so:

Messt zuerst eure gewünschte Rocklänge. Zieht davon 3 cm ab (6 cm weniger für den Bund und 3 cm mehr für den Saum und die Nahtzugabe oben). Dann schneidet ihr einen Streifen mit genau dieser Höhe über die gesamte Breite eures Stoffes. Liegt der Stoff eher breit (ca. 160 cm) schwingt der Rock einfach etwas weiter. Aber auch ein eher schmnal liegender Stoff (120 cm) ist noch ausreichend für ein bequemes Tragegefühl.

Für kleine Größen (Kleinkinder) nehmt ihr vielleicht insgesamt nur 100 cm in der Breite. Für sehr große Damengrößen messt ihr am besten den Umfang eures bequemsten Rockes mit Gummizug oder Raffung im Bund und schneidet euch ein Vorder- und Rückteil mit jeweils der Hälfte dieses Umfangs.

Schneidet den Streifen in der Hälfte der Länge nach auf. Ein Teil ist nun euer Hinterteil, das legt ihr zur Seite. Das andere Teil ist euer Vorderteil. Hier schneidet ihr nun einen kleinen „Ausschnitt“. Da der Rock hinten ein bisschen länger sein muss als vorne (natürlich bedingt durch eines jeden Menschen Hinterteil ;)), macht man diesen Ausschnitt, der dann gemütlich unter dem Bauchansatz sitzt.

Dafür faltet ihr das Vorderteil in der Hälfte und schneidet freestyle vom Bruch aus einen kleinen Bogen bis zum Rand. Idealerweise setzt der Bogen im Bruch ca. 3 cm von der Oberkante aus an. Ihr solltet auch nicht erst nach unten schneiden sondern stetig ansteigend. Wer unsicher ist, malt sich den Bogen per Trickmarker einfach auf den Stoff. Ich nehme einfach den Rollschneider und schneide drauf los.

Eure beiden Teile im Bruch sehen dann ungefähr so aus:


Nun braucht ihr noch den Bund für vorne und den Bund für hinten. Der vordere Teil sollte in der Breite genau der Hälfte eures Bauchumfangs betragen. Habt ihr einen Bauchumfang von 80 cm (messt an der Stelle, wo ihr den Rock tragen wollt – also eher höher oder eher hüftig – ganz nach Belieben), ist euer vorderer Bund 40 cm plus Nahtzugabe breit.

Der Bund sollte ca. 6 cm hoch sein plus oben und unten Nahtzugabe. Den schneidet ihr nun auch wieder so schön rund, wie euer vorderes Rockteil. Hierfür schneidet ihr den Bund im Bruch am besten auf eurer Schneidematte und achtet darauf, dass die Mitte auch wieder ca. 3 cm tiefer sitzt, als die Außenkanten.


Vom vorderen Bund braucht ihr zwei identische Teile.


Für den hinteren Bund schneider ihr ein Rechteck aus, dass ca. 12 cm plus Nahtzugabe hoch und in der Länge eurem halben Bauchumfang mal 1,3 entspricht. Also bei 80 cm Bauchumfang ca. 52 cm. In den hinteren Bund wird dann noch ein Gummiband eingezogen.

Nun machen wir aber erstmal das Vorderteil fertig. Hierfür legt ihr beide Teile des vorderen Bunds rechts auf rechts aufeinander und schließt die obere Naht. Wer mag, kann noch eine Paspel mit einfassen, das sieht sehr hübsch aus.


Klappt beide Teile auf rechts und bügelt die obere Kante glatt. Nun markiert ihr mit einer Nadel die untere Mitte.

Euer Vorderteil wird nun an der oberen Kante auf die Breite eures Bunds gerafft. Hierfür näht ihr mit einer sehr großen Stichlänge zwei parallele Nähte an der oberen Kante (Abstand ca. Füßchen breit, Stichlänge 5). Markiert auch hier vor dem Raffen mit einer Stecknadel die Mitte. Zieht dann jeweils links und rechts an den Fäden der Vorderseite, bis ihr die Oberkante auf die Breite des oberen Bunds gerafft habt.



Nun legt ihr die offene (untere) Kante des vorderen Bunds rechts auf rechts auf die obere Kante des Vorderteils und schließt die Naht. Wer mag, kann auch hier noch eine Paspel mit einfassen.


Zieht die Raffungsfäden raus und bügelt den Bund vorsichtig glatt.


Nun kommt das Hinterteil dran. Auch hierfür rafft ihr die obere Kante auf die Breite eures hinteres Bunds (siehe oben). Schneidet euch nun ein breites Gummiband (Breite: die Hälfte eures Bauchumfangs ohne Nahtzugabe oder etwas weniger) zu, legt es genau mittig an die mittlere Kante eures hinteren Bunds auf die linke Seite und näht es mit ein paar senkrechten Stichen fest (siehe Pfeil übernächstes Bild). Das verhindert, dass das Gummiband im Bund verrutscht oder sich verdreht.


Nun klappt ihr den hinteren Bund der Länge nach links auf links, legt die offene Kante rechts auf rechts an die geraffte Kante des hinteren Rockteils und schließt die Naht. Zieht auch hier die Raffungsfäden raus, die eventuell unter dem Bund vorspitzen. Die Enden des Gummibands zieht ihr nun aus dem Tunnelzug heraus und steppt sie ganz kanppkantig fest, damit sie nicht mehr zurück rutschen können.


Nun schneidet ihr – wenn ihr wollt – noch Taschen zu. Dafür braucht ihr vier Stücke Stoff, ca.  20 x 23 cm groß. Legt immer zwei rechts auf rechts und schneidet euch so vier identische Taschenbeutel. Wenn ihr unsicher seid mit der Form. könnt ihr sie auch auf dem Stoff mit Trickmarker vorzeichnen oder ein Schnittmuster aus Papier anfertigen. Meine Taschen haben eine Eingriffhöhe von ca. 15 cm. Für kleinere Hände können sie natürlich etwas kleiner sein.


Nun markiert ihr an den Seite eures Vorder- und Hinterteils jeweils auf der gleichen Höhe, wo ihr die Taschen ansetzen wollt. Meine sitzen ca. 3 cm unterhalb der Bundnaht.


Dann legt ihr die Taschen immer rechts auf rechts an diese Markierung an den Seiten von Vorder- und Hinterteil und schließt die Naht von oben nach unten. Ihr näht also jedes der vier Taschenteile jeweils an eine Seite an.

Dann legt ihr Vorder- und Hinterteil des Rocks rechts auf rechts aufeinander, klappt die Taschen nach außen und schließt nacheinander: zuerst die Außennaht der Taschenbeutel, dann den oberen Teil der Seitenaht und dann den unteren Teil der Seitennaht. Dabei lasst ihr immer einen Zentimeter Platz zu dem Übergang, wo sich Tasche und Rockteil treffen. Wenn ihr das mit einer normalen Nähmaschine näht, die auch Ecken nähen könnt, könnt ihr das auch in einem Rutsch nähen. Mit der Overlock müsst ihr das aber nacheinander nähen und die Ecke speparat mit Geradstich.



Falls ihr Probleme habt, dass oben am Bund die beiden Teile nicht exakt aufeinander liegen, wenn ihr die Overlocknaht schließt, näht die beiden Teile vorher oben mit ein paar Stichen der normalen Nähmaschine fest. Das mache ich auch immer so. Gerade, wenn man mit Paspel näht, soll das schon schön aufeinander passen.

Nun dreht ihr alles auf rechts, säumt noch den Bund und näht an den Taschen mit einem ganz engen Zickzack- oder Knopflochstich eine kleine Sicherheitsnaht, damit die Taschen nicht aufreißen.


Hurra, ihr seid fertig! Ich freue mich, wenn ihr eure Nähergebnisse mit mir teilt! zeigt sie mir gern auf Facebook oder markiert mich auf Instagram mit #hamburgerliebesommerrock! Ich freu mich darauf!

Hamburger Liebe Sommerröckchen aus Lucky Horses ind blau kombiniert mit Lotty von Ki-ba-doo